Wie war das -

ich wollte nie mehr nach dem Sinn fragen.

Eine Freundin, die Hilfe braucht, aber so sehr in ihrer anderen Welt untergeht, dass man sie gar nicht mehr kennt geschweige denn erreichen kann. Am Ende ist sie, so sehr, dass sie keine Kontakte mehr hat, zu niemandem. Nur ihre Eltern wissen wo sie ist - im Krankenhaus, fertig mit der Welt. Die Eltern haben uns geschrieben, wenn wir Kontakt suchen, dann sollen wir es ihnen schicken, die Freundin selber hat und will und kann nichts mehr, seit 6 Wochen in der Klinik.

Nun ist das mit Eltern so ne Sache. 

Und dann die Frage: was ist unsere Verantwortung. Was ist Coras Verantwortung als beste Freundin von ihr. Was ihr Bedürfnis ist, das ist klar zu fühlen und es ist auch kein Rankommen da, sie will nicht mit uns darüber konferieren oder so, sie hat diesen Drang - hinfahren, sehen was Sache ist, da sein, tun was möglich ist.

Dann sind da aber noch die anderen. Und diese Unklarheit, was ist da eigentlich los. Wieviel können wir tragen. Ist es schlimmer hier zu sein und nichts zu wissen oder dort zu sein und aktiv zu werden. 

Und das Gefühl - es sind doch gerade erst 10 Tage, eigentlich erst 3 ... an denen wir ganz langsam ins Leben zurück klettern. Das geht zu schnell, gleich wieder so eine Entscheidung treffen zu müssen - wobei, müssen wir ja nicht. Die Welt dreht sich weiter. Aber mit einem schlechten Gewissen lebt es sich multipel etwas kompliziert.  emotion

26.6.11 09:55

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